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sentimental Journey

Hier zu sehen:Link zum offiziellen Film,der Streckenverlauf, Glacier in disentis, Landwasserviadukt, Brücken Trun bis Oberalppass, Clips, Geschichte

Der Glacier Express


75 Jahre Glacierexpress

  
Die Strecke
       
      
führt von St.Moritz oder Davos nach Zermatt. Bekannt ist der Glacierexpress nicht nur wegen der Zielorte
           

 sondern auch wegen der imposanten Brückenbauwerke und Streckenführung.(291 Brücken, 91 Tunnels)



Der Glacier in Disentis
         
                   Der Bahnhof liegt unterhalb des Benediktinerklosters (links oben).                                
          
               Das Stellwerk ist bis zum Oberalppass zuständig.                         Von der Wohnung aus eine Dampfzugnostalgiefahrt der RhB.
        
                                                                                                                        Im Februar 2016 gelangen mir Aufnahmen direkt am ersten Urlaubstag
           
 video Dampflok in Disentis_zpsejk4xu9s.mp4         
Clip auf Bild klicken                                                                                                                                                          
         
Unterhalb des Hotels führt die Trasse lang.

           
Verschiedene Touren der Bündner Kulturbahn - wie hier die Pullmannsalonwagen von einer alten E-Lok
        
der Furka-Oberalpbahn gezogen - führen durch Disentis.




Vom Landwasserviadukt bis Disentis
            
Vom Albulapass geht es über den Landwasserviadukt, mehrere Kehren und Galerien hinter Filisur hinunter
           
                                                                 Bei Reichenau zweigt die Strecke nach Disentis ab
            
und führt in der Talsohle des Rheintales wieder hoch nach Ilanz
           
            
           
           



Die Brücken von Russein bis zum Oberalppass


           
                                     Brücke in Trun                                                                                           Vor Russein
            
                                                                  Die berühmte Russeiner Holzbrücke

            
 und die Auto-und Bahnbrücke vom Berg aus       
           

                                              Russeiner Brücke von Madernal aus

           
Klick aufs Bild                                                Brücke bei Pardomat (s.a.bei Cavadirastour)                                    
            

Die Brücke vor Disla von dort aus kommend und von Sontget aus. Da ein Zug kurze Zeit später kam ein Clip klick aufs Bild.
           
Und im Winter       klick aufs Bild                                  Die Brücke am Hotel von oben                              Via Cavadiras vom Hotel
        

und vom Bahnhof aus kommend                      Via dils Puozs vom Sportzentrum und vom Bahnhof aus                                      klick aufs Bild                        
           
Am Eingang zum Val da Cuoz von dort aus und von der Hauptstrasse aus mit Blick auf Cuoz   klick aufs Bild                                            Mump'e Tujetsch              
         
  
                                                     bei Bugnei (s.a.Sedrun)                  nachts im Winter beleuchtet                                          klick aufs Bild          
        
Bogn vor dem Bahnhof vom Ort und vom Berg aus                        Camischolas                               Rueras           
        
        
         Dieni                                          Selva                                     Tschamut                                 vor Andermatt

 Glacier-Express:

(Aus der Rede des Präsidenten zum Jubiläum)
Mit den berühmten Schweizer Gebirgsbahnen von St. Moritz nach Zermatt oder umgekehrt, vom Piz Bernina zum Matterhorn. Eine 7 1/2- Stunden-Bahnfahrt über 291 Brücken, durch 91 Tunnels,
über den 2033 m hohen Oberalppass. Eine Panoramafahrt durch die Hochalpen im Herzen der Schweiz. Glacier Express – der schönste Reiseweg zwischen den Sehenswürdigkeiten in der Ferienstube Graubünden, der Zentralschweiz mit dem Vierwaldstättersee und Luzern, dem sonnigen Wallis mit seiner Gletscherwelt und den südlich anregenden Regionen. Ein komfortabler Zug führt durch ein Stück reine Natur mit würzigen und urchigen Bergwäldern, stillen Alpweiden, rauschenden Bergbächen, durch traditionsreiche Bergtäler mit Jahrhunderte alter Kultur.

Die goldenen Zwanziger
In den goldenen Zwanzigern – aufgrund von Erlebnisberichten begeisterter Alpinisten – entdeckte schliesslich auch die reiselustige, gehobene Gesellschaft aller Herren Länder den herben Charme der Schweizer Alpen; ehemals abgeschiedene Bergdörfer wie Zermatt und St. Moritz verwandelten sich in mondäne Kurorte. Die Verantwortlichen der drei Bahngesellschaften VZ (später BVZ), RhB und FOB nutzten das touristische Potential der 1926 eröffneten durchgehenden Strecke Wallis-Graubünden denn auch entsprechend – mit Erfolg:
Die ausschliesslich im Sommer eingesetzten Kurswagen Brig – Chur
und Brig – St. Moritz stiessen beim Reisepublikum auf rege Nachfrage.
Übrigens: Es sollte mehr als 50 Jahre dauern, bis die Züge über die unwegsame Furka-Bergstrecke auch im Winter verkehren konnten.

Erste Fahrt 1930
22. Juni 1930, ein historisches Datum:
Nach Eröffnung der Verbindungslinie Visp-Brig fuhr der Glacier Express an diesem Tag erstmals von Zermatt nach St. Moritz. Zur Verpflegung der Fahrgäste – man reiste in gediegenen Salon- und umgebauten Personenwagen 1. bis 3. Klasse – standen auf der Strecke St. Moritz-Disentis Speisewagen zur Verfügung. Während die VZ und RhB bereits mit den modernsten Elektroloks jener Zeit – sogenannten Krokodilen – ausgerüstet waren, hatte die noch nicht elektrifizierte FO-Bahn ihre Dampfloks HG 3/4 im Einsatz, die 1947 nach Vietnam versandt und in den 90-er Jahren von rührigen Förderern der Furka-Bergstrecke wieder in die Schweiz zurückgeholt werden sollten, wo sie einen wahren Boom auslösten: Nostalgische Dampffahrten sind heute populärer denn je!

Der langsamste Schnellzug der Welt
Anfang der 40er-Jahre war’s denn soweit: Auf dem FO-Netz wurde der elektrische Betrieb aufgenommen, und am 1. September 1942 fand die offizielle Feier derdurchgehenden Elektrifizierung Brig-Disentis statt. In den Wirren des 2. Weltkriegs wurde der Express-Verkehr von 1943 an eingestellt, um 1948 leicht verändert wieder aufgenommen zu werden – namentlich ohne elegante Salonwagen, aber mit Speisewagen bis Oberalppass. Vom Fortschritt der Technik in den fünfziger und sechziger Jahren profitierte auch der Glacier Express: Schnellere Triebfahrzeuge hatten – selbst für den «langsamsten Schnellzug der Welt» – kürzere Fahrzeiten zur Folge, und komfortable Reisewagen sowie die Weiterführung des Speisewagens bis Andermatt steigerten die Attraktivität des Glacier Express unaufhaltsam. 

Glacier Express ganzjährig
Am 1. Januar 1961 löste die FO die Verwaltungsgemeinschaft mit der BVZ (vormals VZ) und wirkte fortan unter ihrer eigenen Bahndirektion in Brig. Kurios: Bis sage und schreibe 1982 verkehrte der Glacier Express aufgrund der nichtwintersicher ausgebauten Furka-Bergstrecke nur im Sommer. Nach dem Baubeginn des Furka-Basistunnels zwischen Oberwald und Realp im Jahr 1973 konnte am 26. Juni 1982 schliesslich der Fahrbetrieb durch den Tunnel aufgenommen werden: Der Glacier Express fährt von nun ganzjährig!

Hochwertiges Tourismusprodukt
Der Glacier Express mauserte sich in den 80er- und 90er Jahren dank modernster Technologien und gezielter Marketingmassnahmen zu einem unverwechselbaren  Schweizer Tourismusprodukt erster Güte: Die weltweite Nachfrage nach dem einzigartigen Schweizer Alpenzug steigt stetig. Dazu beigetragen haben nicht nur massive Investitionen in die Infrastruktur – z. B. zeitgemässes Wagenmaterial wie klimatisierte Panoramawagen – sondern auch exquisite Dienstleistungen wie tadelloser Speiseservice, originelle Spezialfahrten und eine breite Palette von auf dem internationalen Reisemarkt angebotenen Pauschalen.
 
Am Puls der Zeit
Der Glacier Express ist sich all die Jahrehindurch treu geblieben: am Puls der Zeit aus Tradition – denn nur das Beste ist für den Fahrgast gut genug. Eine Tradition, die unter der Ägide der Rhätischen Bahn und der Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) – FO und BVZ fusionierten am 1. Januar 2003 unter diesem klangvollen Namen – weiter gepflegt und ausgebaut wird. Am 22. Juni 2005 feierte der Glacier Express denn auch seinen 75. Geburtstag – und ist jünger, dynamischer, begehrter denn je.
 
 
Wagenmaterial bis 20.05.06
 
1. Klasse Panoramawagen
Panoramarundsicht dank übergrossen Fenstern, die in die Dachwölbung einlaufen.
– 48 Sitzplätze (12x4er- Abteil, Mittelgangwagen) mit Tisch
– Klimaanlage
– Fenster können nicht geöffnet werden.
 
– Auf der Strecke wird eine, auf die wesentlichen Punkte beschränkte,  Streckenerklärung ab Band in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch abgespielt.  
 
1. Klasse
– Konventionelle Bauweise
– 36 Sitzplätze (6x4 und 6x2er- Abteil, Mittelgangwagen)
– Keine Klimaanlage
– Fenster zum Öffnen
   
2. Klasse
– Konventionelle Bauweise
– 56 Sitzplätze (14x4er- Abteil, Mittelgangwagen)
– Keine Klimaanlage
– Fenster zum Öffnen 
 
Die Sitzplatz Reservation im Glacier Express ist obligatorisch und kostenpflichtig. Auf der Originalstrecke und auf den Teilstrecken werden zeitlich verschieden hohe Zuschläge erhoben. Der Zuschlag kostet zwischen € 7,- und € 13,-,  der Betrag ist abhängig vom Reisedatum und der Reisestrecke.
Die Zuschläge sind von allen Reisenden – auch von Kindern und Inhabern anderer Fahrausweise zu ermässigtem Preis – voll zu bezahlen, ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren, für die kein Sitzplatz beansprucht wird. Inhaber sämtlicher Swiss Travel System Ausweise, TCV oder Eurailfahrausweise bezahlen die Zuschläge ebenfalls.

Speisewagen im Glacier Express
Eine Sitzplatzreservierung im Speisewagen ist obligatorisch.

Preis 
3-Gang-Menü: € 30,- das Menü besteht aus Salat (Sommer) oder Suppe (Winter), Fleisch mit Beilage, Gemüse, Süssspeise oder Käseauswahl. Die Getränke sind im Preis nicht inbegriffen.

Service
Der Mittagsservice erfolgt in der Regel zwischen 11.00 h und 14.30h auf festgelegten Streckenabschnitten. In Richtung West-Ost wird in der Regel später gegessen als in der Richtung Ost-West.
 
Der neue Glacier-Express, ab 21.05.06
Mit Beginn der Sommerfahrplanperiode beginnt eine neue Ära des Glacier-Express - mit neuem Wagenmaterial und neuem Betriebs- und Service-Konzept.
 
Neues Wagenmaterial:
In den zwischen St. Moritz und Zermatt verkehrenden Zügen bestehen ausschließlich aus Panoramawagen 1.Klasse und 2.Klasse.
 
 
In den Panoramawagen  1.Klasse sitzen Sie in 2er oder 4er Gruppen jeweils am Tisch. Die Wagen verfügen jeweils über nur 36 Plätze.
 
Die Panoramawagen 2.Klasse bieten 48 Sitzplätze an gegenüberliegenden 4er Gruppen, ebenfalls mit Tisch.  (Sie entsprechen den heutigen Panoramawagen, für die z.Zt. Fahrkarten 1.Klasse erforderlich sind.)
 
Das Mittagsmenü wird am Platz serviert und muß bei Platzbuchung im Glacier-Express gleich mitbestellt werden.
 
Zwischen 1. und 2.Klasse ist ein Service-Wagen eingereiht, in dem sich neben der Küche auch eine Bar befindet.
   
Ein weiterer Glacier-Express verkehrt zwischen Davos - Chur und Zermatt und wird aus teils aus konventionellen Wagen 1. und 2.Klasse sowie ebenfalls Panoramawagen 1. und 2. Klasse gebildet . Die konventionellen Wagen sind nicht klimatisiert und haben zu öffnende Fenster. Im Zug ist ferner ein Speisewagen eingereiht. Er verkehrt von Davos über Filisur nach Chur - Zermatt.
 
 
Zur offiziellen Seite des Glacierexpress 


 
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18.09.17
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